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Orthopaediepraxis

















Die Orthopädie befasst sich mit der Entstehung, Verhütung, Erkennung und Behandlung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler des Stütz- und Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen, sowie mit der Rehabilitation des Patienten. Die orthopädische Behandlung bedient sich unter anderem der Chirotherapie, der Physiotherapie, der orthopädischen Schmerztherapie, der physikalischen und medikamentösen Arthrosebehandlung und der Akupunktur. In der Operationsverhütung liegt eine der Hauptaufgaben der konservativen Orthopäden: Krankheitsbilder früh genug zu erfassen und so zu behandeln, dass eine Operation nicht notwendig wird. Behandlungen können auch im Rahmen ambulanter Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen.

Akupunktur
Die Akupunkturtherapie ist eine der ältesten Behandlungsmethoden. Durch die Benutzung von speziellen Akupunkturnadeln an definierten Stellen am ganzen Körper können akute Schmerzzustände, auch chronische Schmerzen, des Bewegungsapparates gelindert werden. Der Erfolg der Behandlung zeigt sich in der Regel nach den ersten Sitzungen, die ca. 30 Minuten umfassen. Dem vorausgegangen ist eine umfassende Anamnese des Schmerzzustandes des Patienten. Je nach Befund empfehlen sich in der Regel 10 Sitzungen bis sich der Erfolg stabilisiert hat und die Selbstheilungskräfte des Patienten aktiviert wurden. Bei den folgenden Erkrankungen kann die Akupunkturtherapie erfolgreich eingesetzt werden:
- Chronische Wirbelsäulenbeschwerden
- Beschwerden im Hüft-, Knie- und Fußbereich
- Schulter-Arm-Syndrom
- Rheumatische Beschwerden
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei chronischen, also seit mindestens sechs Monaten wiederkehrenden Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und im Knie die Kosten.

Arthrose-Behandlung
Im Rahmen der Knorpelschutz-Behandlung bei einer Arthrose wird eine künstliche Gelenkflüssigkeit (Hyaloronsäure) in den Gelenkspalt gespritzt: Dies ist in der Regel schmerzfrei. Oft sind fünf Behandlungen (eine pro Woche) nötig, damit eine Wirkung eintritt. Im Allgemeinen hat der Patient dann für sechs bis zwölf Monate keine Gelenkschmerzen.

Einlagen-Versorgung
Eine orthopädische Einlage sorgt dafür, dass der Gang eine ideale Kraftübertragung fördert und somit optimal und komfortabel wird. Haltungsschäden und Fußfehlstellungen können so gelindert werden. Orthopädische Schuheinlagen sind individuell angepasst. Hierzu dienen eingehende Untersuchungen wie die Ganganalyse und die Fußdruckmessung.

Neuraltherapie
Bei Schmerzen und orthopädischen Krankheiten wird die betroffene Körperregion für kurze Zeit örtlich mit einem Lokalanästhetika durch eine Injektion betäubt. Dies dient bei der Neuraltherapie nicht nur dazu, den Schmerz auszuschalten, sondern auch die Ursache von Schmerzen und anderen Beschwerden zu heilen.

Manuelle Therapie / Chirotherapie
Die Manuelle Behandlung ist Teil eines diagnostischen und therapeutischen Konzeptes, um Erkrankungen der Bewegungsorgane zu behandeln oder diesen vorzubeugen. Bei der ganzheitlichen Betrachtung des Patienten werden alle Bereiche bis hin zu psychosozialen Krankheitsursachen berücksichtigt. Auch die Osteopathie zählt zu den manuellen Therapien, d. h. es wird ausschließlich mit den Händen behandelt. Behandelt werden vor allem die Wirbelsäule, die Extremitäten und die Gelenke.

Sportmedizin / MedX-Diagnostik und Therapie
Neben den traditionellen Verfahren wird in unserer Praxis das MedX-Diagnostik und -Therapiekonzept angewandt. In vielen europäischen Ländern ist ein aktives Trainingskonzept inzwischen die Regelversorgung bei Rückenschmerzen, basierend auf der Tatsache, dass sehr oft die Dysbalance der Rückenmuskulatur Ursache für den Schmerz ist. Mit den MedX-Geräten ist der Zustand der tiefen Rückenmuskulatur feststellbar und das Kraftdefizit trainierbar. Bei Patienten mit chronischen Rücken-schmerzen beträgt, neben der eingeschränkten Beweglichkeit, das Kraftdefizit ca. 50%. Die Aufgabe der MedX-Therapie ist es nun, das Schmerz verursachende Muskeldefizit aufzuarbeiten. Deshalb reichen in der Regel auch 18 Trainingseinheiten um ein optimales Kraftniveau zu erreichen. Verschiedene Studien belegen, dass rund 80% aller Rückenschmerzpatienten mit einer MedX-Therapie geholfen werden kann, wobei ca. 30% der Patienten anschließend komplett schmerzfrei waren.

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)
Die ESWT wird seit über 20 Jahren in der Urologie zur Zertrümmerung von Harnleiter- und Nierensteinen angewandt. Im Laufe weiterer wissenschaftlicher Studien zeigte sich auch im Fachgebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie eine positive Wirkung der Stoßwellentherapie bei diversen orthopädischen Erkrankungen.

Wesentliche Krankheitsbilder, bei denen die ESWT mit Erfolg angewandt wird sind:
- Tennisellenbogen (Epicondylitis)
- Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
- Fersensporn (Fasciitis plantaris)
- Patella-Spitzen-Syndrom (u.a. "jumpersknee")
- Achillessehnen-Reizung (Achillodynie)
- Tibiakanten-Syndrom
- Schleimbeutelentzündung am Oberschenkelknochen
  (Bursitis trochanterica)

Als Stosswelle bezeichnet man abrupte, akustische Druckwellen von sehr kurzer Dauer, die durch Fokussierung mittels spezieller Technik direkt an den Schmerzpunkt gelangen und dort ihre Wirkung entfalten. Die in den Körper gelangende Stoßwelle setzt ihre Energie im Körper frei, wenn sie auf verschiedene Gewebearten mit unterschiedlichem akustischem Widerstand (Knochen, Sehnen, Muskulatur) trifft. Die Stoßwelle durchdringt das Gewebe ohne dieses zu verletzen.

Die Fokussierung der Stoßwellen erfolgt über einen Schallkopf, mit dessen Hilfe die Stoßwellen punktgenau auf die zu behandelnde Körperstelle gerichtet werden. Bei der ESWT handelt es sich um ein sehr schmerz-armes Verfahren, da die einwirkenden Schallwellen je nach Schmerz-empfindlichkeit dosiert werden können. Je nach Anzahl der abgegebenen Stoßwellen beträgt die Dauer einer Therapiesitzung zwischen 8- 10 Minuten. In der Regel sind 3- 5 Sitzungen in wöchentlichen Abständen notwendig.

Zunehmend setzt sich die Stoßwelle auch als schmerzarmes Verfahren in der sogenannten Triggerpunkttherapie von Muskelverhärtungen durch. Dabei werden die Triggerpunkte (=Myogelosen) des Muskels z. B. bei Nackenschmerzen und Schmerzen im unteren Rücken behandelt.

TENS-Therapie
Die Transkutante Elektrische Nerven Stimulation (TENS) therapiert mit schwachen elektrischen Strömen den Schmerz. Für die TENS-Therapie werden kleine tragbare Geräte zur Erzeugung von niederfrequenten Strömen eingesetzt. Über Elektroden werden die elektrischen Ströme zu den betroffenen Körperstellen geleitet. Ziel dieser Therapie ist es, die Nervenbahnen so zu beeinflussen, dass die Schmerzweiterleitung zum Gehirn verringert oder verhindert wird. Die Schmerzschwelle soll durch die TENS heraufgesetzt werden.

Unfallbehandlungs-Verfahren
Auf Grund besonderer fachlicher Qualifikation, personeller und räumlicher Voraussetzungen und Vorschriften nehmen wir am Unfallbehandlungs-Verfahren der gesetzlichen Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften) teil. Folgende Unfälle und Verletzungen werden und dürfen bei uns behandelt werden:
- Arbeitsunfälle
- Schulunfälle
- Wegeunfälle
- Schulwegeunfälle



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50678 Köln
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0221 - 932 28 38
Fax
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